Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Association suisse des transports routiers
Associazione svizzera dei trasportatori stradali
Sektion Schwyz / Uri
Intro
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ASTAG Sektion Schwyz Uri
 

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Verbandsarbeit ist die regionale Verankerung. Die ASTAG ist in der ganzen Schweiz vertreten. 18 Sektionen stellen die Interessensvertretung des Strassentransports in den Kantonen, Städten und Gemeinden sicher.
Die Sektionen pflegen den Kontakt mit den Behörden sowie der Politik und gewährleisten die Nähe zu den ASTAG-Mitgliedern. Die Delegierten der Sektionen treffen im Rahmen der jährlichen Delegiertenversammlung die wegweisenden Entscheidungen und gestalten somit die Zukunft der ASTAG und der Branche.

 

Kontakt

Ivo Egli
Verbandssekretär

ASTAG Sektion Schwyz Uri
Betti 80
8856 Tuggen

055 460 33 33
sekretariat@astag-szur.ch

Aktuell

Aktuell

Medienmitteilung

Schulreisen: Private Reisebusse staatlich ausgebremst – ASTAG
fordert Gleichbehandlung mit öV!

Nebst den milliardenschweren COVID-19-Hilfspaketen soll der öV künftig auch
noch Subventionen für Schulausflüge erhalten. Im Parlament läuft dazu eine
Revision des Personenbeförderungsgesetzes. Die private Reisebusbranche
wird bisher nicht berücksichtigt – und damit mitten in der existentiell
bedrohlichen Corona-Misere durch den Staat einseitig krass benachteiligt.
Der Schweiz. Nutzfahrzeugverband ASTAG fordert faire Rahmenbedingungen
für alle Wettbewerbsteilnehmer.

Ausserhalb der gängigen Corona-Massnahmen für die Schweizer Wirtschaft und das
Gewerbe hat der öffentliche Verkehr (öV mit Bahn und Bus) bereits zweimal von
Hilfsgeldern profitiert. Für 2020 und 2021 bewilligte das Parlament insgesamt rund
900 bzw. 215 Mio. Franken. Unterstützt wurden unter anderem sogenannte
touristische Angebote von öV-Betrieben – was eigentlich ein Hauptgeschäft der
private Reisebusbranche ist. Schon damals betonte der Schweizerische
Nutzfahrzeugverband ASTAG, dass es sich um eine höchst einseitige Bevorzugung
des öV und damit um eine unzulässige Wettbewerbsverzerrung zulasten von
Fahrten mit privaten Fahrzeugen (Reisecars) handelt.

Gleiche Fahrzeuge – aber nur öV profitiert!?

Doch leider droht noch grösseres Ungemach. Mit dem Personenbeförderungsgesetz
PBG, das vom Parlament derzeit überarbeitet wird, sollen öV-Betriebe vom Bund
künftig Subventionen für Schulausflüge erhalten. Gemäss Beschluss des
Nationalrats und der vorberatenden Verkehrskommission des Ständerats sind
jährlich 20 Mio. Franken vorgesehen. Die Gelder dienen dazu, vergünstigte
Tageskarten für Schülerinnen und Schüler zu finanzieren. Private Carunternehmen,
die notabene mit den gleichen, wenn nicht sogar moderneren und somit
umweltfreundlicheren Fahrzeugen unterwegs sind wie staatliche Busbetriebe,
würden damit von der Politik aus dem Markt gedrängt. In einem ihrer wichtigsten
Betätigungsfelder, der Beförderung von Schulklassen, wären sie aufgrund der
staatlich ermöglichten öV-Dumpingpreise kaum noch konkurrenzfähig. «Unsere
Mitglieder sind schockiert, entsetzt und verärgert – und zwar zu Recht», sagt
Ständerat und ASTAG-Zentralpräsident Thierry Burkart: «Die einseitige
Subventionierung ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Carunternehmers!»

Doppelt absurd ist die staatliche Einmischung in den Reisebusmarkt mit Blick auf die
Coronakrise. Von Anfang an, seit Ausbruch der Pandemie im März 2020, mitten in
der Hauptsaison für Frühlingsfahrten, bis heute befinden sich die Schweizer
Carunternehmen in existentiellen Schwierigkeiten. Es fehlt an Kundinnen und
Kunden, und wo die Reiselust kurzfristig wieder zurückkehrte, verhinderten ständig
wechselnde Ein-/Ausreisebestimmungen, Masken- und Zertifikatspflicht sowie
Quarantäne, dass die Buchungen im nötigen Ausmass anstiegen.

Anstelle von zusätzlichen und unnötigen Hürden ist die Reisebusbranche deshalb für
2022 weiterhin auf Härtefallhilfe von Bund und Kantonen angewiesen – wie es für
einzelne Branchen derzeit geplant ist. Ebenso braucht es faire, d.h. gleiche
Rahmenbedingungen für alle Wettbewerbsteilnehmer. Wenn schon Subventionen
für Schulausflüge geschaffen werden, dann auch für Fahrten mit dem Car. In der
Pflicht stünde dabei nach dem finanzpolitischen Prinzip «Wer befiehlt, zahlt!»
ausschliesslich der Bund (ohne Kantone). – Andernfalls muss in den nächsten
Monaten mit weiteren Betriebsschliessungen und dem Verlust von vielen wertvollen
Arbeitsplätzen in der Reisebusbranche gerechnet werden. «Die Lage spitzt sich
rasch und massiv zu», sagt Thierry Burkart: «Unsere Mitglieder dürfen jetzt sicher
nicht noch staatlich ausgebremst werden!»

 

 

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Impf-Kabotage

Antwortschreiben des Bundesrates

Während der Impfaktion des Bundes von letzter Woche (8. bis 14. November 2021) kam es mehrfach zu Verstössen gegen das Kabotageverbot. Die Zuwiderhandlungen ereigneten sich im Zusammenhang mit den «Back on Tour»-Konzerten des Bundesamts für Gesundheit BAG. Dabei wurden für alle Fahrten innerhalb der Schweiz verbotenerweise drei Reisebusse eingesetzt, die in Deutschland immatrikuliert sind. 

Die ASTAG hält dazu unmissverständlich fest: 

Gegenüber Kabotagetransporten besteht Nulltoleranz! 

Die Reisebus- wie auch die Taxibranche gehörten im Frühjahr 2020 zu den ersten Betroffenen der COVID-19-Krise. Bis heute kann von «Normalbetrieb» nicht die Rede sein. Die Nachfrage wird noch lange hinter dem Volumen von 2019 zurückbleiben. Umso mehr ist die Verwendung von deutschen Bussen durch den Bund nicht zu akzeptieren. 

Die ASTAG hat daher unverzüglich gehandelt: 

Bereits während der Impfwoche erfolgte eine schriftliche Intervention beim BAG mit dem Hinweis auf die laufenden Verstösse gegen das Kabotageverbot. 


Zugleich erschienen mehrere Medienberichte; die ASTAG konnte Stellung nehmen.

 
In einem Schreiben an Bundesrat Alain Berset wurde klar darauf hingewiesen, dass es sich um ein rechtswidriges Verhalten handelt.

 
Kabotage ist strafbar; das zuständige Bundesamt für Verkehr BAV müsste daher von sich aus aktiv werden. Die ASTAG behält sich rechtliche Schritte


Es geht nicht an, einer notleidenden Branche, die für die Reise- und Freizeitmobilität sowie für den Tourismus so wichtig ist, aktiv Aufträge zu entziehen. Bei vielen Mitgliedern ist der Unmut verständlicherweise riesig. Die ASTAG wird weiterhin alles dafür tun, um Kabotagefahrten bestmöglich zu verhindern.

 

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Medienmitteilung

A4 Küssnacht–Brunnen

Abschnitt Goldau–Schwyz: Verkehrseinschränkung im Gebiet der
Wildtierüberführung Röten


Ab Mitte Januar bis im April 2022 werden zur Erstellung der Wildtierüberführung Röten Bauarbeiten über der Fahrbahn der A4 ausgeführt. Dazu muss ein
Schalungsgerüst errichtet werden. Während dessen Auf- und Rückbau wird der
Verkehr im Bereich einspurig im Gegenverkehr geführt.


Der Aufbau des Schalungsgerüstes findet voraussichtlich ab Mitte Januar bis Mitte
Februar 2022 statt. Der Rückbau erfolgt voraussichtlich ab Anfang März bis Anfang
April. Während des Auf- und Rückbaus des Schalungsgerüstes wird der Verkehr im
Bereich der Wildtierüberführung Röten einspurig im Gegenverkehr geführt.


Die Verkehrsumstellungen für den Aufbau des Schalungsgerüstes erfordern folgende
Nachtsperrungen:


Nachtsperrungen A4 Goldau–Schwyz, beide Fahrtrichtungen
Dienstag, 11. Januar 2022 bis Donnerstag, 13. Januar 2022
Freitag, 14. Januar 2022 auf Samstag, 15. Januar 2022 (Reservetermin)
Sonntag, 30. Januar 2022 auf Montag, 31. Januar 2022
Sonntag, 13. Februar 2022 auf Montag, 14. Februar 2022
jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr


Nachtsperrung A4 Goldau–Schwyz, Fahrtrichtung Zürich
Montag, 10. Januar 2022, 21 Uhr auf Dienstag, 11. Januar 2022, 5 Uhr
Nachtsperrung A4 Goldau–Schwyz, Fahrtrichtung Gotthard
Donnerstag, 13. Januar 2022, 21 Uhr auf Freitag, 14. Januar 2022, 5 Uhr

Die im Zusammenhang mit dem Rückbau des Schalungsgerüstes notwendigen Sperrungen werden zum gegebenen Zeitpunkt kommuniziert.


Bis zum Abschluss der Bauarbeiten im Bereich Röten besteht weiterhin eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h.


Witterungs- und bauablaufbedingte Terminverschiebungen sind nicht auszuschliessen. Umleitungsrouten werden eingerichtet und signalisiert.


Abschnitt Küssnacht - Arth: Beginn der Bauarbeiten


Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Küssnacht–Brunnen beginnen im Januar
2022 die Instandsetzungsarbeiten auf dem Abschnitt Küssnacht–Arth, welche
voraussichtlich bis Ende 2023 dauern. Im Zentrum der Arbeiten stehen die Sanierung der Brücken, der Fahrbahnen und der Stützmauern.


Nachdem die Instandsetzungsarbeiten im Abschnitt Goldau–Schwyz im September
2021 termingerecht abgeschlossen werden konnten, werden diese nun im Abschnitt
Küssnacht–Arth per Mitte Januar 2022 fortgesetzt.


Während der ersten Phase der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende Mai 2022 wird
unterhalb der Brücken gearbeitet, weshalb für den Verkehr keine Einschränkungen
bestehen.


Ab voraussichtlich Juni 2022 wird es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Diese
werden zum gegebenen Zeitpunkt kommuniziert.

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Agenda

Agenda

43. Generalversammlung ASTAG Sektion Schwyz/Uri

Datum
28. April 2022
Ort / Lokal
SILO Restaurant Lounge in 8840 Einsiedeln
Beschreibung

mit vorgängiger Besichtigung der HLM Leuthold Mechanik AG